(Digitale) Geschäftsanbahnungsreise VAE - Industrie 4.0: 3D-Druck in der Baubranche und Medizin

17.-20. Mai 2021 (Gruppenprogramm) & 07.-10. Juni 2021 (individuelle Termine)

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert AHP International in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Emiratischen Industrie- und Handelskammer (AHK), eine (digitale) Geschäftsanbahnung zum Thema 3D-Druck für die Branchen Bau und und Medizintechnik in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Aufgrund der aktuellen Situation und der Auswirkungen der globalen Corona-Krise wird die Reise als Hybridveranstaltung angeboten, mit der Möglichkeit Termine persönlich in den VAE oder virtuell wahrzunehmen. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Deutsche Unternehmen der Branche sollen dabei detaillierte Informationen zum Eintritt in den emiratischen Markt erhalten und bei der Geschäftspartnersuche in den VAE unterstützt werden.

Die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zu den am schnellsten wachsenden Märkten im Bereich 3D-Druck. Dies liegt nicht zuletzt an den von der Regierung festgelegten ambitionierten Zielen und den darauf ausgelegten Strategien. So hat die Regierung der VAE im Dezember 2019 die „UAE Council for the Fourth Industrial Revolution“ gegründet, um die Positionierung im Bereich der Industrie 4.0 zu stärken und ihren Beitrag zur nationalen Wirtschaft durch die Förderung von Innovation und Zukunftstechnologien zu erhöhen. Dementsprechend werden auch in den kommenden Jahren weiterhin hohe Wachstumsraten im Bereich der 3D- Druck Technologie, insbesondere auf dem Bau- und Gesundheitsmarkt, prognostiziert.

Insbesondere durch die finanziellen Herausforderungen der traditionellen Bauwirtschaft in Zeiten von Corona sind kostengünstigere Lösungen gefragt. Aus diesem Grund sollen bis 2030 25% der Gebäude im Emirat Dubai im 3D-Verfahren hergestellt werden. Dies wird der 3D-Baudruckbranche in den Vereinigten Arabischen Emiraten noch einen größeren Wachstumsschub geben.

Im Medizinbereich haben die VAE bereits ein umfassendes, staatlich finanziertes Gesundheitssystem, welches sie zum globalen, medizinischen Touristenhotspot weiterentwickeln möchten. Dafür benötigt das Land die besten Technologien im Medizinbereich. Deutsche Unternehmen können ihre Lösungen und Expertise für weitere hochinnovative Projekte zur Verfügung stellen.

Die (digitale) Geschäftsanbahnung im Überblick

In der ersten Woche der Geschäftsanbahnung, vom 17.-20. Mai 2021, erhalten die Teilnehmer Einblicke in den emiratischen 3D-Druck und können im Rahmen des Gruppenrpogramms bereits ihr Netzwerk im emiratischen Markt aufbauen oder erweitern. Durch marktspezifische Webinare, Expertengespräche und virtuelle Unternehmensbesichtigungen, die auch als Video-on-demand zur Verfügung gestellt werden, werden die Teilnehmer optimal auf die folgenden individuell organisierten Einzeltermine vorbereitet. Zudem erhalten die Teilnehmer bereits die Möglichkeit, in individualisierten Präsentationsveranstaltungen als virtuelle Roundtables, ihre Produkte und Dienstleistungen fachinteressierten Unternehmen, Verwaltungen, Verbänden, Institutionen und Multiplikatoren der 3D-Druck Branche in den VAE, insbesondere in den Bereichen Medizintechnik und Bau vorzustellen. Dabei soll die Leistungsfähigkeit der deutschen 3D-Druck Branche nach Themengebieten aufgeteilt dargestellt werden und gleichzeitig bereits der Kontakt zu potenziellen Kunden hergestellt werden.

Nach einer zweiwöchigen Pause erfolgt dann vom 7.-10. Juni 2021 das Herzstück der Geschäftsanbahnung, die durch AHPI und die AHK für jeden einzelnen Teilnehmer gezielt recherchierten sowie qualifizierten und abgestimmten Kontakte mit potenziellen Vertriebs- bzw. Geschäftspartnern im Zielmarkt, die als Videokonferenz oder – je nach Covid-19 Lage – auf Wunsch physisch stattfinden.

Detaillierte Informationen zur Geschäftsanbahnung, zum Marktumfeld und dem Programm finden Sie in unserer Projektbroschüre.

Die Geschäftsanbahnung richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben. Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2021. Der Eigenanteil an der Geschäftsanbahnungsreise beträgt:

 

·         250 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 2 Mio. Euro Jahresumsatz
          und weniger als 10 Mitarbeitern,

·         375 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. Euro 
          Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern,

·         500 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder 
          mehr als 500 Mitarbeitern.

 

Bei physischer Durchführung der B2B-Meetings können weitere Kosten anfallen.

Online-Seminar zu Martkchancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Um einen Einblick in aktuelle Marktchancen zu bekommen und mehr über das Projekt zu erfahren, verantalten AHP International und die AHK VAE am 28.01.2021 um 11:00 Uhr ein einstündigen Online-Seminar. Hier erhalten interessierte Unternehmen erste Informationen zum Markt, Potenzialen vor Ort sowie nähere Details zum Ablauf und lernen zudem bereits das Projektteam kennen, sodass auch konkrete Fragen zur Geschäftsanbahnung direkt geklärt werden können.

Sie können sich HIER für das Seminar registrieren.

Kontaktdaten für Interessensbekundungen und Rückfragen zur Reise:

Katharina Heymann
030- 4036876-18
heymann(at)ahp-international.com

 

Weitere Informationen zum Konzept der BMWi-Geschäftsanbahnung und den bisher von AHP International durchgeführten Geschäftsanbahnungsreisen finden Sie hier.

 

 

 

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