Digitale Geschäftsanbahnung Estland & Lettland - Nachhaltige Logistik: Ausbau baltischer Häfen

09.-13.11.2020

Die Reise im Überblick
Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert AHP International in Zusammenarbeit mit Gateway & Partners eine digitale Geschäftsanbahnung zum Thema nachhaltige Mobilität und Logistik mit Schwerpunkt auf den Ausbau baltischer Häfen in Estland und Lettland. Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Marktchancen in Estland und Lettland

 

Da Estland und Lettland wichtige Knotenpunkte des Handels darstellen, spielen die Häfen und der Warenexport eine vitale Rolle für die Wirtschaft. Während Lettland beim Frachtumschlag vorne liegt - der Hafen von Riga hat den größten Güterumschlag (36,4 Millionen Tonnen im Jahr 2018) - übertrifft Estland größentechnisch im maritimen Personenverkehr. Der verkehrsreichste Passagierhafen befindet sich in Tallinn. Hier steigen jährlich etwa 10 Millionen Passagiere ein- und aus. Wichtiger Trend in der Region ist der Fokus auf umweltfreundliche und smarte Technologien im Bereich Hafen und Logistik sowie eine Verstärkung der Handelsbeziehungen nach Zentraleuropa, um sich als Transit-Hub zu diversifizieren. Aufgrund der wichtigen Position im weltweiten Handel für die baltischen Länder sowie der Abhängigkeit von einer funktionierenden und effizienten Hafeninfrastruktur, genießt der Ausbau der Hafenstrukturen in beiden Ländern eine hohe Priorität.

Beide baltischen Länder setzen auf die effizientere und nachhaltigere Gestaltung des Hafenbetriebes. Daher sind besonders Innovationen im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung gefragt. Interessante Bereiche sind hierbei vor allem AI im Bereich Logistik, nachhaltige Treibstoffe sowie Informationssysteme. Das größte Infrastrukturprojekt der Region ist die „Rail Baltica“. Hier werden auch die größten Häfen in Estland und Lettland an das standardisierte Europäische Schienennetz angeschlossen. Dadurch steigt die Attraktivität der Häfen, der Güterumschlag wird steigen und damit auch die Kapazitäten der Häfen ausgebaut werden.

Ziele der Geschäftsanbahnung

Im Zentrum der digitalen Geschäftsanbahnung steht die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Auf- und Ausbau von Beziehungen mit qualifizierten Vertriebs- und Geschäftspartnern sowie potenziellen Kunden im baltischen Hafensektor. Die Teilnehmer können einen Eindruck der Märkte in Estland und Lettland gewinnen. Während einer virtuellen Präsentationsveranstaltung wird die Leistungsfähigkeit der deutschen Branche vor einem fachinteressierten Publikum dargestellt. Darüber hinaus erhalten die deutschen Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Lösungenund Dienstleistungen baltischen Branchenspezialisten und potenziellen Geschäftspartnern in virtuellen B2B-Meetings vorzustellen. Ebenso werden zielgerichtet Kontakte mit estnischen und lettischen Wirtschaftsakteuren individuell vorbereitet. Im Laufe des Programms werden wichtige Projekte und Akteure präsentiert und deren Bedarf an deutschen Lösungen sondiert. Das genaue Programm wird zielgerichtet an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst. Durch die Einbindung zahlreicher deutscher als auch lokaler Branchenvereinigungen erhalten die Teilnehmer zudem Zugang zu diversen Fachinformationen sowie zu gezielten individuellen Geschäftsgesprächen. Vor dem Beginn der Geschäftsanbahnung erhalten die Teilnehmer eine branchespezifische Zielmarktanalyse, in der aktuelle Entwicklungen und Chancen in den beiden baltischen Märkten aufgezeigt und Hinweise für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in Estland und Lettland gegeben werden.

Vorläufiges Programm für die digitale  Geschäftsanbahnung (09.-13.11.2020)

 

 

 

KW 45

 

 

 

Gemeinsamer interner Projektauftakt und Kennenlernen der Delegationsteilnehmer,

Vorstellung Projektteam und Networking unter den Teilnehmern, Briefing zum Projektkonzept,

Coaching zur Strukturierung der Unternehmenspräsentationen für die Webinare

 

Woche 1

09.-13.11.2020



 

·       Webinar: Länder- und Branchenbriefing Estland

Vorstellung des Markterschließungsprogramms, politische Einschätzungen (Deutsche Botschaft), Wirtschaftsbriefing (AHK Baltikum), makroökonomischer Überblick (GTAI), Vorstellung der Hafen und Logistikbranche durch lokale Branchenvertreter und Experten

 

·       Webinar: Länder- und Branchenbriefing Letlland

Politische Einschätzungen (Deutsche Botschaft), Wirtschaftsbriefing und makroökonomischer Überblick (AHK Baltikum), Vorstellung der Hafen und Logistikbranche durch lokale Branchenvertreter und Experten

 

·       Virtueller Besuch des Hafenterminals von Ventspils (https://www.portofventspils.lv/en/

Der Hafen von Ventspils ist ein Transport-, Transit- und Logistikzentrum von internationaler Bedeutung im Ostseeraum. Der eisfreie Tiefseehafen mit günstiger Verkehrsverbindung und vielfältige logistische Möglichkeiten macht den Hafen als Schnittstelle zwischen der EU, GUS und der zentralasiatischen Region zu einem wichtigen Hub.

 

·       Virtueller Besuch des Freihafens von Riga (https://rop.lv/en/)

Der Freihafen von Riga ist ein bedeutender Teil der globalen und regionalen Frachtlieferketten und des Passagierverkehrsnetzes im Ostseeraum. Als integraler Bestandteil der Stadt leistet der Hafen einen starken Beitrag zum Wachstum der lettischen Wirtschaft. Der Hafen orientiert sich an hohen Leistungsstandards und ist ständig bestrebt, sowohl Qualität als auch Umfang der Dienstleistungen Kunden und Unternehmen zu verbessern.

 

·       Round-Table Diskussionen und Experten-Interviews mit weiteren Hafenbetreibern und Akteuren im baltischen Hafensektor:

Liepaja Special Economic Zone https://liepaja-sez.lv/en/parvalde/valde

Hafen von Tallinn https://www.ts.ee/en/

 

 

·       Webinar: Präsentations- und Kooperationsveranstaltung für Estland/Lettland

Impulsvortrag von deutschem Experten zur „Leistungsfähigkeit deutscher Lieferanten von Hafentechnologie“:  Vorstellung der Branche in Deutschland, Vorstellung von Entwicklung und Trends Made in Germany, individuelle Firmenpräsentationen der Teilnehmer vor estnischem und lettischem Fachpublikum

 

·       Videokonferenzen: Individuelle vorab geplante B2B Meetings (individuelle Agenda)

 

Woche 2 (optional)

16.-20.11.2020

 

·       Videokonferenzen: Individuelle vorab geplante B2B Meetings (individuelle Agenda)

·       Gemeinsames Wrap-Up der digitalen Geschäftsanbahnung

De-briefing der Delegation und Abstimmung des Follow-Up Bedarfs sowie individuelle Abschlussgespräche

 

 

 

 

Die Geschäftsanbahnung richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben. Anmeldeschluss ist der 2. Oktober 2020. Der Eigenanteil an der Geschäftsanbahnungsreise beträgt:

·         250 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 2 Mio. Euro Jahresumsatz
          und weniger als 10 Mitarbeitern,

·         375 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. Euro 
          Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern,

·         500 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder 
          mehr als 500 Mitarbeitern.

Kontaktdaten für Interessensbekundungen und Rückfragen zur Reise:

Paul Smerda

030- 4036876-17


smerda(at)ahpkg.de

Weitere Informationen zum Konzept der BMWi-Geschäftsanbahnung und den bisher von AHP International durchgeführten Geschäftsanbahnungsreisen finden Sie hier.

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