Virtuelle Geschäftsanbahnung Thailand Aus- und Weiterbildung

Marktchancen in Thailand

Vom 29.6.2020 bis zum 3.7.2020 führt AHP International im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine virtuelle Geschäftsanbahnungsreise zum Zielmarkt Thailand durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Diese richtet sich insbesondere an deutsche Bildungsträger sowie Unternehmen aus dem Bereich Aus- und Weiterbildung mit Schwerpunkt Ausrüstung und Dienstleistungen für private Bildungseinrichtungen. Die Reise wird von deutscher Seite aus durch die Initiative iMOVE: Training - Made in Germany des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesverband der Träger beruflicher Bildung Deutschland (BBB) sowie dem Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V. (BFE) unterstützt. Von thailändischer Seite wird die Federation of Thai Industries (FTI) als Fachpartner zur Verfügung stehen und mit ihrem fachlichen Know-how und Netzwerk ein umfangreiches und zielorientiertes Programm organisieren. Das Hauptwirtschaftszentrum Thailands ist der Großraum Bangkok mit einer erwirtschafteten Leistung von 46,7% des gesamten BIP, weshalb die Geschäftsanbahnung überwiegend in der Hauptstadt und Umgebung stattfinden wird.

Betrachtet man die Bevölkerung, so ist Thailand das viertgrößte Land der ASEAN (Association of South East Asian Nations)-Region. Mit einem BIP von 505 Milliarden USD ist es jedoch die zweitgrößte Volkswirtschaft mit jährlichen Wachstumsraten von ca. 4%. Ein Grund für dieses vergleichsweise positive Verhältnis ist die gute Qualität der Bildung in dem südostasiatischen Land. Um sich zukünftig den Anforderungen des 21. Jahrhunderts weiterhin stellen zu können, muss sich das thailändische Bildungssystem jedoch besser auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes einstellen. Besonders tragende Wachstumsbranchen, wie Automobilbau, Tourismus oder Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), sind hiervon betroffen, aber auch in den Bereichen Schweißtechnik, Mechatronik, Werkzeugbau und Baufacharbeit besteht großer Bedarf. Die Nachfrage des thailändischen Arbeitsmarktes erhöht sich stark durch Wirtschaftswachstum, Globalisierung und der Zukunftsstrategie 4.0. Der Fokus der thailändischen Staatskampagne „Thailand 4.0“ liegt auf einer Verbesserung des Wohlstands, sozialem Wohlergehen, Bildung und Umweltschutz und soll somit die Wirtschaft auf die Umbrüche des 21. Jahrhunderts vorbereiten. Die thailändische Industrie leidet jedoch immer stärker unter dem Fachkräftemangel auf mittlerem technischem Niveau und engagiert sich mittlerweile selbst, um ihn zu bekämpfen. Dies ist eine neue Entwicklung mit viel Investitionspotential.

Mit Unterstützung deutscher Partner konnten bereits einige erfolgreiche Berufsbildungsprojekte, wie z.B. das Thai-German Institut in Thailand etabliert werden. Maßgeblich für den Erfolg sind die enge Einbindung der Wirtschaft und die Zusammenarbeit mit privaten Berufsschulen (Colleges).

Der thailändische Markt bietet somit großes Potential für Programme der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Vor allem deutschen Anbietern von Trainingsdienstleistungen selbst und Anbietern von Lernsoftware und –hardware im Bereich des E-Learning mit starkem Fokus auf M-Learning zeigt sich in Thailand ein interessanter Markt auf. Ebenso ergiebig ist der thailändische Markt für Ausstatter von Trainingsinstituten, z.B. in Form von Maschinen oder Bildungsmedien.

Programmbeschreibung und Teilnahmebedingungen

Neben der Versorgung der Teilnehmer mit aktuellen Informationen durch Fachexperten vor Ort liegt das besondere Augenmerk der Geschäftsanbahnungsreise darauf, den teilnehmenden deutschen Unternehmen einen direkten Erstkontakt mit potenziellen thailändischen öffentlichen und privaten Geschäftspartnern sowie Vertretern und Institutionen diverser Bildungseinrichtungen zu ermöglichen.

Der Schwerpunkt liegt neben einer virtuellen Kooperationskonferenz mit Präsentationsmöglichkeit der deutschen Teilnehmer. Herzstück der digitalen Geschäftsanbahnungsreise sind die durch AHP und seinen Projektpartner Orissa International für jeden einzelnen Teilnehmer gezielt recherchierten sowie qualifizierten und abgestimmten Kontakte zu potenziellen Vertriebs- bzw. Geschäftspartnern in Thailand.

 

Die Geschäftsanbahnung richtet sich vorrangig an kleine und mittelere Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen und Bildungsanbieter eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben. Der durch das BMWi geförderte Teilnehmerbeitrag hat sich aufgrund der virtuellen Durchführung halbiert und liegt nun  je nach Umsatz und Mitarbeiteranzahl des Unternehmens bei 250 bis 500 Euro netto. 

 

Auf dem Außenwirtschaftsportal iXPOS www.ixpos.de/markterschliessung kann eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU abgerufen werden.

Das Projekt richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben.  Der Eigenanteil an der Geschäftsanbahnungsreise beträgt:

·        250 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 2 Mio. Euro Jahresumsatz
          und weniger als 10 Mitarbeitern,

·        375 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. Euro 
          Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern,

·        500 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder
          mehr als 500 Mitarbeitern.

 

 

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