Geschäftsanbahnung IT-Start-ups nach Estland und Lettland

Tallinn und Riga, 17.-21. Februar 2020

Die Reise im Überblick

Vom 17.02.2020 bis zum 21.02.2020 führen AHP International und Creatives Loop International, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise für IT Start-ups nach Estland und Lettland durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Die Reise ist Teil des Außenwirtschaftsförderangebotes von Germany Trade and Invest (GTAI) und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Die Delegation wird im Zuge der Geschäftsanbahnungsreise an der TechChill Start-up Konferenz in Riga teilnehmen.

Marktchancen in Estland und Lettland

Estland und Lettland sind zwar mit 1,3 Millionen und 1,9 Millionen Einwohnern zwei der kleinsten Staaten innerhalb Europas, gelten aber dennoch als Vorreiter der digitalen Revolution. Angetrieben durch großen Fortschrittswillen und ein starkes Vertrauen in die Digitalisierung, ist in den beiden Ländern in den letzten Jahren eine einzigartige Start-up Kultur entstanden. Insbesondere im Bereich e-Government gelten Estland und Lettland weltweit als Vorbilder und planen dies in den nächsten Jahren noch weiter auszubauen. Auch im FinTech Bereich sind beide Länder weit entwickelt. Banken agieren hier gemeinsam mit Start-ups, um Innovationen voranzutreiben. Insbesondere in Estland wird derzeit zudem an Lösungen zur Digitalisierung der Industrie gearbeitet, um im europäischen Vergleich wettbewerbsfähiger zu werden. Auch in den Bereichen FSBT (Financial and Business Services), AI (Artificial Intelligence), Lifesciences und Urban Tech hat sich in den letzten Jahren eine hohe Expertise in Estland und Lettland entwickelt.

Deutsche Start-ups können von den Erfahrungen der baltischen Start-ups lernen: Aufgrund der kleinen Binnenmärkte weisen baltische Start-ups exzellente Kenntnisse in der Internationalisierung auf und sind aufgrund des begrenzten Pools Experten in der Anziehung von Talenten. Der Digitalisierungsdrang der lokalen Bevölkerung führt zudem zu einer hohen Expertise im e-Government, das auch in Deutschland weiter verfügbar gemacht werden soll.

 Wichtige Konferenzen wie die TechChill bieten zudem hervorragende Möglichkeiten zur Sicherung von Kapital und Investoren, insbesondere, da auch baltische Start-ups häufig aus dem Ausland finanziert werden. In Talinn und Riga sind zudem wichtige Business Angel Verbände ansässig, die ebenfalls Kapital zur Verfügung stellen.

Die überschaubare Größe der Märkte und der hohe Grad der Digitalisierung machen die beiden Länder außerdem  zu einem interessanten Testmarkt für digitale deutsche Lösungen, die hier auf eine optimale Infrastruktur zurückgreifen können.

Ziele der Geschäftsanbahnung

Im Zentrum der Geschäftsanbahnungsreise steht die Unterstützung deutscher Start-ups beim Auf- und Ausbau von Beziehungen mit qualifizierten Vertriebspartnern, Investoren, Netzwerken und Entwicklungspartnern. Dazu findet in beiden Ländern je eine Präsentationsveranstaltung statt, bei der die Leistungsfähigkeit der deutschen Branche vor Branchenspezialisten und potenziellen Geschäftspartnern dargestellt wird. Unter Einbindung zahlreicher deutscher und auch lokaler Branchenvereinigungen werden zielgerichtet Gespräche mit lokalen Wirtschaftsakteuren individuell vorbereitet. Herzstück der Geschäftsanbahnungsreise ist die Teilnahme an der TechChill Konferenz in Riga, einer der bedeutendsten Branchenkonferenzen der Region mit über 2000 Teilnehmern, mehr als 100 Investoren und über 60 Medienvertretern. Die Kosten für den Eintritt zur TechChill sind im Anmeldebeitrag enthalten. Abgerundet wird das Programm durch Besuche relevanter lokaler Organisationen und Institutionen sowie interessanter Start-ups vor Ort.  Unterstützt werden AHP International / Creatives Loop International durch die lokalen Partner  Head Capital in Tallinn und  Tech Hub in Riga. Vor der Reise erhalten die Teilnehmer eine branchenspezifische Zielmarktanalyse in Form eines Webinars, in der aktuelle Entwicklungen und Chancen in der baltischen Start-up Szene aufgezeigt und Hinweise für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit vor Ort gegeben werden.  

Die Abreise der Teilnehmer aus Deutschland wird am 17. Februar und der Rückflug am 21. Februar 2020 empfohlen.

Die Reise richtet sich vorrangig an Start-ups mit Geschäftsbetrieb in den neuen Bundesländern, wobei auch für Start-ups aus den alten Bundesländern eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Der Teilnehmerbeitrag an der Geschäftsanbahnung beträgt je nach Umsatz und Mitarbeiteranzahl 500 bis 1000 Euro netto, zzgl. der individuellen Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten. Der Anmeldeschluss zur Teilnahme an der Geschäftsanbahnungsreise ist der 13. Dezember 2020. Der Eigenanteil an der Geschäftsanbahnungsreise beträgt:

  • 500 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 1 Mio. Euro Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitern,
  • 750 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. Euro Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern,
  • 1.000 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder mehr als 500 Mitarbeitern.

Individuelle Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst. Dolmetscher und evtl. anfallende Kosten zu Einzelmeetings werden vom Programm getragen.

Kontaktdaten für Interessensbekundungen und Rückfragen zur Reise:

Katharina Heymann
030 7568754-18
heymann(at)ahp-international.com

Weitere Informationen zum Konzept der BMWi-Geschäftsanbahnung und den bisher von AHP International durchgeführten Geschäftsanbahnungsreisen finden Sie hier.

Ansprechpartner

Weiterführende Dokumente

Die Projektbroschüre mit dem vorläufigen Reiseporgramm finden Sie hier.

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