Geschäftsanbahnung Kenia & Tansania - Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen

Daressalam und Nairobi, 23. bis 28. Februar 2020

Die Reise im Überblick
Vom 23.02.2020 bis zum 28.02.2020 führt AHP International in Kooperation mit dem lokalen Beratungspartner Zurcom Interna-tional, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Kenia und Tansania durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme, die im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt wird.

Marktchancen in Kenia und Tansania
Der Agrarsektor erwirtschaftet derzeit sowohl in Kenia als auch in Tansania etwa 30% des Bruttoinlandproduktes. Im Moment konzentrieren sich nationale Hersteller auf Grundnahrungsmittel, jedoch werden die lokalen Wertschöpfungsketten komplexer und somit auch die Anforderungen an die Maschinen, welche zur Verarbeitung und Verpackung in beiden Ländern importiert werden. Hierbei ist der kenianische Markt im Bereich industrielle Lebensmittelverarbeitung weiter entwickelt als der Markt in Tansania.

Da die Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln in beiden Ländern stetig steigt, sind Investitionen in Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen dringend notwendig. Dies wird insbesondere auch durch die lokalen Supermärkte forciert, die, unter dem Druck der Politik vorwiegend einheimische Produkte zu listen, zunehmend die Modernisierung der Produktionsanlagen und die Ausweitung der Sortimente ihrer Lieferanten einfordern. Insgesamt wird prognostiziert, dass das Marktwachstum in Afrika (derzeit jährlich 7-10%) Asien in den nächsten Jahren übertreffen soll.

Die Maschinen werden dabei fast vollständig aus dem Ausland importiert, während lokale Unternehmen der Branche sich zumeist auf Import und Wartung fokussieren. Somit ergeben sich zukünftig zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen.

Ziele der Geschäftsanbahnung

Im Zentrum der Geschäftsanbahnungsreise steht die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Auf- und Ausbau von Beziehungen mit qualifizierten Vertriebs- und Geschäftspartnern in der ostafrikanischen Lebensmittel- und Verpackungsbranche. Die Teilnehmer können einen persönlichen Eindruck der Märkte in Kenia und Tansania gewinnen. Während einer Präsentationsveranstaltung in Kenia und einer in Tansania wird die Leistungsfähigkeit der deutschen Branche vor einem fachinteressierten Publikum dargestellt. Darüber hinaus erhalten die deutschen Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen ostafrikanischen Branchenspezialisten und potenziellen Geschäftspartnern vorzustellen. Ebenso werden zielgerichtet Kontakte mit kenianischen und tansanischen Wirtschaftsakteuren individuell vorbereitet. Im Laufe des Programms werden wichtige Projekte und Akteure besucht und deren Bedarf an deutschen Produkten sondiert. Das genaue Programm wird zielgerichtet an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst. Durch die Einbindung zahlreicher deutscher als auch kenianischer und tansanischer Branchenvereinigungen erhalten die Teilnehmer zudem Zugang zu diversen Fachinformationen sowie zu gezielten individuellen Geschäftsgesprächen. Vor der Reise erhalten die Teilnehmer eine branchespezifische Zielmarktanalyse, in der aktuelle Entwicklungen und Chancen in den ostafrikanischen Märkten aufgezeigt und Hinweise für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in Kenia und Tansania gegeben werden.

Die Abreise der Teilnehmer aus Deutschland wird am 23. Februar und der Rückflug am 28. Februar 2020 empfohlen. Eine Begleitung seitens des BMWi und des Branchenfachverbands Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen des VDMA  ist vorgesehen. 

Die Reise richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben. Anmeldeschluss ist der 4. November 2020. Der Eigenanteil an der Geschäftsanbahnungsreise beträgt:

·         500 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 1 Mio. Euro Jahresumsatz
          und weniger als 10 Mitarbeitern,

·         750 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. Euro 
          Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern,

·         1.000 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder 
          mehr als 500 Mitarbeitern.

Individuelle Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst. Dolmetscher und evtl. anfallende Kosten zu Einzelmeetings werden vom Programm getragen.

 

Kontaktdaten für Interessensbekundungen und Rückfragen zur Reise:

Paul Smerda
030 7568754-17
smerda(at)ahpkg.de

Weitere Informationen zum Konzept der BMWi-Geschäftsanbahnung und den bisher von AHP International durchgeführten Geschäftsanbahnungsreisen finden Sie hier.

Ansprechpartner

Weiterführende Dokumente

Onlineanmeldung

Projektflyer