Geschäftsanbahnung Kolumbien nachhaltige Mobilität und moderne Logistik

Bogotá und Medellín, optional Barranquilla 19. bis 24. Mai 2019

Im Rahmen des Markterschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert AHP International in Kooperation mit dem kolumbianischen Beratungspartner Araujo Ibarra vom 19. bis 24. Mai 2019 eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich nachhaltige Mobilität nach Kolumbien. Die Reise wird von deutscher Seite durch den Bundesverband Solare Mobilität (bsm) und von kolumbianischer Seite durch die Industrieorganisation Andi für Mobilität und Transport unterstützt.

Seit Mai 2018 ist Kolumbien Mitglied der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und damit nach Mexiko und Chile das dritte lateinamerikanische Land in der Gemeinschaft. Zukünftiges Wirtschaftswachstum kann nur durch eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erreicht werden, die momentan bedingt durch eine unzureichende Infrastruktur stark beeinträchtigt wird.

Deswegen wurde 2016 der „Plan de Maestro de Transporte Intermodal“ durch die kolumbianische Regierung beschlossen. Dieser definiert Großprojekte zum Ausbau und der Modernisierung von Autobahnen, Zugstrecken, Flusstransporten, Häfen und Flughäfen im Zeitraum 2015-2035. Kern der Infrastrukturoffensive ist das Projekt „Autobahnen Vierte Generation“ (Bau von rund 7.000 km Autobahn), das zusammen mit dem Bau der ersten Metrolinie in Bogotá insbesondere Chancen für den deutschen Tiefbau bietet.

Kolumbiens Regierung setzt auf nachhaltige urbane Mobilität. Das Stadtbusnetzwerk Transmilenio in Bogotá sieht bis 2031 den Ausbau um mehr als 200km vor, hier wird der Einsatz klimafreundlicher Busse wie Hybrid-, Elektro- oder Dieselfahrzeuge angestrebt. Besonderer Bedarf an nachhaltigen Verkehrskonzepten und Lösungen besteht in der Landeshauptstadt Bogotá, die laut der Weltbank durch enorme Staus und Feinstaubbelastung über den fünftschlechtesten Verkehr weltweit verfügt. Hier bieten sich Chancen für deutsche Anbieter von nachhaltigen Verkehrsmitteln, Verkehrsleitsystemen und Straßenbeleuchtung.

Noch wird der Großteil der Warentransporte in Kolumbien über LKWs abgewickelt, jedoch haben sich die Häfen wie Cartagena und die Freizonen zu wichtigen Logistikhubs entwickelt. Um das Zusammenwirken strategisch vorteilhafter Logistikstandorte optimal zu nutzen, werden Digitalisierungslösungen und deutsche Logistikkompetenz zur Errichtung von Knotenpunkten benötigt.

Deutschland gehört zu den führenden Logistikstandorten und verfügt über eine der innovativsten Verkehrsindustrien und trifft so mit seinem Angebot „Made in Germany“ auf einen Markt mit großem Bedarf.

Im Zentrum der Geschäftsanbahnungsreise steht die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Auf- und Ausbau von Beziehungen mit qualifizierten Vertriebs- und Geschäftspartnern in der kolumbianischen Mobilitäts-, Logistik- und Infrastrukturbranche. Die Teilnehmer können einen persönlichen Eindruck des Marktes in Kolumbien gewinnen. Während einer Präsentationsveranstaltung wird die Leistungsfähigkeit der deutschen Branche vor einem fachinteressierten Publikum dargestellt. Darüber hinaus erhalten die deutschen Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen kolumbianischen Branchenspezialisten und potenziellen Geschäftspartnern vorzustellen. Ebenso werden zielgerichtet Kontakte mit kolumbianischen Wirtschaftsakteuren individuell vorbereitet. Im Laufe des Programms werden wichtige Projekte und Akteure der kolumbianischen Infrastrukturbranche, unter anderem der geplante El Dorado II Flughafen und die Metro de Medellín besucht und deren Bedarf an deutschen Produkten sondiert. Das genaue Programm wird zielgerichtet an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst. Durch die Einbindung zahlreicher deutscher als auch kolumbianischer Branchenvereinigungen erhalten die Teilnehmer zudem Zugang zu diversen Fachinformationen sowie zu gezielten individuellen Geschäftsgesprächen. Vor der Reise erhalten die Teilnehmer eine branchespezifische Zielmarktanalyse, in der aktuelle Entwicklungen und Chancen im kolumbianischen Markt aufgezeigt und Hinweise für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in Kolumbien gegeben werden.

Die Abreise der Teilnehmer aus Deutschland wird am 18. Mai und der Rückflug am 25. Mai 2019 empfohlen. Eine Begleitung seitens des BMWi ist vorgesehen. Eine Begleitung seitens des BMWi ist vorgesehen.

Die Reise richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2019. Der Eigenanteil an der Geschäftsanbahnungsreise beträgt:

·         500 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 1 Mio. Euro Jahresumsatz
          und weniger als 10 Mitarbeitern,

·         750 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. Euro 
          Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern,

·         1.000 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder 
          mehr als 500 Mitarbeitern.

Individuelle Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst. Dolmetscher und evtl. anfallende Kosten zu Einzelmeetings werden vom Programm getragen.

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