GIZ Managerfortbildung für eine Delegation aus der Mongolei

Mannheim und Cottbus vom 10.09. bis 05.10.2018

AHP International ist offizieller Partner der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bei der Durchführung des Managerfortbildungsprogramms im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Das BMWi-Managerfortbildungsprogramm ist ein Instrument der deutschen Außenwirtschaftsförderung. Unter dem Motto „Fit for Partnership with Germany“ bereitet es ausländische Führungskräfte gezielt auf die Geschäftsanbahnung und Wirtschaftskooperation mit deutschen Unternehmen vor. Geschäftsführer und leitende Manager aus Schwellenländern sollen Zugang zu deutschem Management-Know-how sowie zu deutschen Firmen, Branchenverbänden, Netzwerken und Clustern erhalten.

AHP International betreut vom 10. September bis 5. Oktober 2018 eine Delegation von jungen Führungskräften erfolgreicher Unternehmen aus der Mongolei. Die Delegation besteht aus einer branchenübergreifenden Gruppe aus den Sektoren Bergbau und -ausrüstung, Tourismus, Maschinenbau, Logistik, Informations- und Kommunikationstechnologien,  Bauwirtschaft sowie Nahrungsmittel.

Im Rahmen des vierwöchigen Aufenthaltes in Deutschland sieht das Programm Gruppenbesuche bei führenden deutschen Firmen sowie Einzelbesuche bei potentiellen deutschen Geschäftspartnern vor, um so die deutsch-mongolischen Wirtschaftsbeziehungen gezielt zu fördern und direkte Kontakte zu ermöglichen.

Insbesondere deutsche Mittelständler profitierten von dem Programm. Sie knüpfen durch das Programm Kontakte zu ausgewählten mongolischen Unternehmen mit großem Potential und legen somit eine solide Grundlage für künftige grenzüberschreitende Kooperationen. Gesucht werden vor allem Geschäftsmöglichkeiten mit deutschen Herstellern, Lösungsanbietern aus den Sektoren Bergbau und -ausrüstung, Tourismus, Logistik, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Nahrungsmittel und Bauwirtschaft.

Die Mongolei hat sich seit der politischen sowie wirtschaftlichen Umbrüche in den 90 Jahren zu einer starken Volkswirtschaft entwickelt. Besonders die Bereiche Finanzen und erneuerbare Energien gewinnen mit einer steigenden Zahl an internationalen Investoren, vor allem aufgrund des Reichtums an Bodenschätzen an Bedeutung.

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Mongolei in der EU, obwohl das Handelsvolumen der beiden Staaten noch Erweiterungspotenzial bietet. Das Gütesiegel „Made in Germany“ ist nach wie vor ein wichtiger Aspekt für eine erhöhte Nachfrage von deutschen Produkten und Dienstleistungen in der Mongolei. 2015 lieferte Deutschland Waren im Wert von 93 Millionen Euro in die Mongolei (Maschinen, Kraftfahrzeuge, Nahrungsgüter und Genussmittel, Elektrotechnik).
2017 stieg das Gesamthandelsvolumen zwischen beiden Ländern auf 140 Millionen USD, wobei nur noch zehn Millionen auf den Export nach Deutschland entfielen, da China als Hauptimporteur für mongolische Produkte und Dienstleistungen immer wichtiger wurde und sich der Bedarf an deutschen Technologien akzentuierte.
Die Direktinvestitionen aus Deutschland erreichten 2017 50 Millionen USD, das entspricht einem Anteil von 0,8 Prozent aller Auslandsinvestitionen in der Mongolei.

Die diesjährige Managerdelegation aus der Mongolei ist ebenfalls daran interessiert Produkte und Dienstleistungen aus Deutschland zu importieren.

Bei Rückfragen zum Programm und Interesse an einem Kontakt zur Delegation aus der Mongolei oder einzelnen Teilnehmern setzen Sie sich bitte in Verbindung mit:

Dr. Linda von Delhaes-Guenther (Projektleiterin)

E-Mail: delhaes(at)ahpkg.de

Tel: 06221 / 91 571 10

 

Ansprechpartner

Dr. Linda von Delhaes-Guenther
delhaes(at)ahpkg.de

Details

Weiterführende Dokumente

Die Delegationsbroschüre mit Kurzprofilen aller teilnehmenden Unternehmen werden in Kürze hochgeladen.