GIZ Managerfortbildung Delegation aus Aserbaidschan

Mannheim und Cottbus vom 11. Juni bis 6. Juli 2019

AHP International ist offizieller Partner der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bei der Durchführung des Managerfortbildungsprogramms im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Das BMWi-Managerfortbildungsprogramm ist ein Instrument der deutschen Außenwirtschaftsförderung. Unter dem Motto „Fit for Partnership with Germany“ bereitet es ausländische Führungskräfte gezielt auf die Geschäftsanbahnung und Wirtschaftskooperation mit deutschen Unternehmen vor. Geschäftsführer und leitende Manager aus Schwellenländern sollen Zugang zu deutschem Management-Know-how sowie zu deutschen Firmen, Branchenverbänden, Netzwerken und Clustern erhalten.

AHP International betreut vom 11. Juni bis zum 6. Juli 2019 eine Delegation von 20 jungen Führungskräften erfolgreicher Unternehmen aus dem wirtschaftlich aufstrebenden Land Aserbaidschan. Im Rahmen des vierwöchigen Deutschlandaufenthaltes sieht das Programm Gruppenbesuche bei führenden deutschen Firmen sowie Einzelbesuche bei potentiellen deutschen Geschäftspartnern vor, um so die deutsch-aserbaidschanischen Wirtschaftsbeziehungen gezielt zu fördern und direkte Kontakte zu ermöglichen.

Insbesondere deutsche Mittelständler profitierten von dem Programm. Sie knüpfen durch das Programm Kontakte zu ausgewählten mongolischen Unternehmen mit großem Potential und legen somit eine solide Grundlage für künftige grenzüberschreitende Kooperationen. Gesucht werden vor allem Geschäftsmöglichkeiten mit deutschen Herstellern, Lösungsanbietern aus den Sektoren Bauwirtschaft, Chemieindustrie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Lebensmittelwirtschaft, sowie Mode und Design.

Aserbaidschan ist mit seinen 9,9 Mio. Einwohnern und einem jährlichen Bruttoinlandsprodukt von über 45,6 Mrd. USD (2018, Prognose für 2019: 48,1 Mrd. USD) ein wachsender Markt (3,6% Wachstum für 2019 prognostiziert). Die Wirtschaft ist vordergründig von der Öl- und Gasindustrie geprägt und konzentriert sich insgesamt bisher vor allem auf die Hauptstadt Baku. Allerdings diversifiziert sich diese Struktur zunehmend, nicht nur geographisch gesehen sondern auch im Hinblick auf die Branchen.

Nach den großen Ländern in der Region (Russland, Türkei und Ukraine) sowie den Globalmächten China und USA ist Deutschland eines der wichtigsten Lieferländer für die aserbaidschanische Wirtschaft. Deutsche Firmen exportierten 2017 Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro nach Aserbaidschan. Generell sind Importe einer der wichtigsten Wachstumstreiber für die aserbaidschanische Wirtschaft. Die Einfuhrwachstumsraten von 25% in 2018 und prognostizierten 15% in 2019 zeigen das große Potential, das sich für die deutsche Exportwirtschaft auf dem aserbaidschanischen Markt bietet.
Darüber hinaus hat die Regierung Aserbaidschans erst jüngst umfassende Reformpakete für eine krisensichere und wettbewerbsfähige Wirtschaft erlassen, die die Märkte offener und transparenter machen werden, um die Wirtschaft zu diversifizieren und die Abhängigkeit vom Ölexport zu senken. Teil dieser Reformen ist auch die Vereinfachung des Warenverkehrs mit Europa.

Bei Rückfragen zum Programm und Interesse an einem Kontakt zur Delegation aus Aserbaidschan oder einzelnen Teilnehmern setzen Sie sich bitte in Verbindung mit:

Dr. Linda von Delhaes-Guenther (Projektleiterin)

E-Mail: delhaes(at)ahpkg.de

Tel: 06221 / 91 571 10

 

Weitere Informationen über das Format der GIZ Managerfortbildung finden Sie hier.

Ansprechpartner

Dr. Linda von Delhaes-Guenther
delhaes(at)ahpkg.de

Details

Weiterführende Dokumente

Delegationsbroschüre mit den Profilen der teilnehmenden Unternehmen finden Sie hier