GIZ Managerfortbildung für eine branchenspezifische Delegation zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz aus Iran

Mannheim und Berlin vom 31. Oktober bis 25. November 2017

AHP International ist offizieller Partner der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bei der Durchführung des Managerfortbildungsprogramms im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Das BMWi-Managerfortbildungsprogramm ist ein Instrument der deutschen Außenwirtschaftsförderung. Unter dem Motto „Fit for Partnership with Germany“ bereitet es ausländische Führungskräfte gezielt auf die Geschäftsanbahnung und Wirtschaftskooperation mit deutschen Unternehmen vor. Geschäftsführer und leitende Manager aus Schwellenländern sollen Zugang zu deutschem Management-Know-how sowie zu deutschen Firmen, Branchenverbänden, Netzwerken und Clustern erhalten.

AHP International betreut vom 01. bis 24. November 2017 eine Delegation von jungen Führungskräften erfolgreicher Unternehmen aus dem Iran. Die Delegation besteht aus einer branchenspezifischen Gruppe „Wirtschaftskooperationen im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“, die in dieser Form erstmalig so stattfindet. Initiator dieser branchenspezifischen Managergruppe ist die Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Im Rahmen des vierwöchigen Aufenthaltes in Deutschland sieht das Programm Gruppenbesuche bei führenden deutschen Firmen sowie Einzelbesuche bei potentiellen deutschen Geschäftspartnern vor, um so die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen im Bereich der Energieindustrie gezielt zu fördern und direkte Kontakte zu ermöglichen.

Insbesondere deutsche Mittelständler der Energiebranche profitierten von dem Programm. Sie knüpfen durch das Programm Kontakte zu ausgewählten iranischen Unternehmen mit großem Potential und legen somit eine solide Grundlage für künftige grenzüberschreitende Kooperationen. Gesucht werden vor allem Geschäftsmöglichkeiten mit deutschen Herstellern, Lösungsanbietern und Investoren aus der Solar,- Wasser- und Windenergie, aber auch aus der Elektro-Technik und Automatisierung.

Nach den Lockerungen der internationalen Sanktionen befindet sich insbesondere die Energieindustrie unter einem guten Stern. Besonders die Bereiche Finanzen und Energie erfahren zahlreiche Lockerungen, wie die Wiederanschließung an das Swift-System für internationale Finanz-Transaktionen und das Einfuhrverbot für iranisches Öl oder das Ausfuhrverbot für Schlüsselausrüstung für den Energiebereich. Allgemein werden etliche Wirtschaftsbereiche wie die Energieindustrie mit dem Bereich Energieeffizienz, das Gesundheitswesen und die Infrastruktur stark ausgebaut und modernisiert. Ebenso werden die internationalen Handels- und Finanzbeziehungen zum Iran normalisiert, eine Lockerung der Importregulationen ist erfolgt und staatliche Exportdeckungen wie z.B. über Hermes sind wieder zulässig und schaffen Sicherheit.

Die Öl- und Gasindustrie bilden den größten Wirtschaftszweig des Iran. Iran fokussiert sich zudem auf den Ausbau von erneuerbaren Energien. Insbesondere Windkraft und Solarenergie sollen in den nächsten Jahren Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bringen. Nicht nur attraktive Einspeisevergütungen sollen Projekte hier lukrativer machen, sondern auch staatliche geförderte Projekte und Produktionsstätten vor Ort bieten Investitions- und Kooperationsanreize. Dies bringt umfangreiche Kontakt- und Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen mit sich.

Bei Rückfragen zum Programm und Interesse an einem Kontakt zur Delegation aus dem Iran oder einzelnen Teilnehmern setzen Sie sich bitte in Verbindung mit:

Dr. Linda von Delhaes-Guenther (Projektleiterin)

E-Mail: delhaes(at)ahpkg.de

Tel: 06221 / 91 571 10

Weitere Informationen über das Format der GIZ Managerfortbildung finden Sie hier.

 

 

Ansprechpartner

Dr. Linda von Delhaes-Guenther
delhaes(at)ahpkg.de

Details

Weiterführende Dokumente

Delegationsbroschüre mit Kurzprofilen aller teilnehmenden Unternehmen folgt in Kürze!