Geschäftsanbahnungsreise zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen Malaysia

Kuala Lumpur - Johor Bahru, 11.-16. März 2018

Als einer der vier „Tiger Club“ Volkswirtschaften zählt Malaysia zu den Wachstumstreibern in Südostasien. Starkes Wachstum im Baugewerbe und der Dienstleistungsbranche erhöhen die Nachfrage nach modernen Sicherheitslösungen.

Die Sicherheitslage in Malaysia wird sowohl von externen Faktoren wie Naturkatastrophen als auch internen Problematiken wie Cyber-Kriminalität und Kriminalität, die durch die noch immer starke Ungleichheit im Land hervorgerufen werden, negativ beeinflusst. Auch terroristische Rebellengruppen im östlichen Teil Malaysias und Piraterie in der Straße von Malakka stellen ernstzunehmende Herausforderungen dar. Um weiterhin konstantes Wirtschaftswachstum zu generieren, muss die Handlungsfähigkeit lokaler Unternehmen sichergestellt werden. Dazu werden innovative und moderne Sicherheitslösungen benötigt. Hier bietet sich erhebliches Potenzial für deutsche Anbieter, die auch in Malaysia für ihr qualitativ hochwertiges Angebot bekannt sind. Während insgesamt ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen in Malaysia gefragt ist, ist der Bedarf im Bereich Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur,  moderner Überwachungstechnologien von Objekten und kritischen Infrastrukturen wie Flughäfen und Einkaufszentren (Videokameras, Einbruchschutz, Zugangskontrollen, Detektionsanlagen, etc.) sowie Lösungen zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität besonders hoch.

Zielsetzung der Geschäftsanbahnungsreise nach Malaysia

Im Zentrum dieser Geschäftsanbahnungsreise vom 11. bis 16. März 2018 steht die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Auf- und Ausbau von Geschäftskontakten in Malaysia. Außerdem erhalten die Teilnehmer in einem auf die teilnehmenden Unternehmen angepassten Rahmenprogramm, in dem Multiplikatoren wie Verbände und Institutionen eingebunden werden, einen persönlichen Eindruck über den malaysischen Markt für zivile Sicherheitstechnologien und –dienstleistungen.

Es handelt sich um ein Projekt der „Exportinitiative zivile Sicherheitstechnologien und –dienstleistungen“, das im Rahmen des Markterschließungsprogramms des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Fachpartner in Deutschland sind der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), der Verband für Sicherheitswirtschaft (VfS), die Gesellschaft der sicherheitstechnischen Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen (GSW NRW), der Bundesverband Sicherheitstechnik (BHE) sowie Baden-Württemberg: connected (bwcon).

Programmbeschreibung und Teilnahmebedingungen

Durch Einbindung der malaysischen staatlichen Informationssicherheitsagentur Cyber Security Malaysia und des Informations- und Kommunikationstechnologieverbandes PIKOM als Fachpartner werden Kontaktmöglichkeiten aus erster Hand zu Institutionen, Firmen und Experten geboten. Neben der Versorgung der Teilnehmer mit aktuellen Informationen durch Fachexperten vor Ort liegt das besondere Augenmerk der Geschäftsanbahnungsreise darauf, den teilnehmenden deutschen Unternehmen einen direkten Erstkontakt mit potenziellen malaysischen öffentlichen und privaten Geschäftspartnern sowie Vertretern und Institutionen der zivilen Sicherheitsbranche zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt neben jeweils einer ganztägigen und einer halbtägigen Kooperationskonferenz mit Präsentationsmöglichkeit in Kuala Lumpur und Johor Bahru der deutschen Teilnehmer besonders auf individuell organisierten B2B-Gesprächen vor Ort bei den malaysischen Unternehmen. Die Besichtigung öffentlicher Sicherheitsprojekte je nach Teilnehmerinteresse sowie zahlreiche Gelegenheiten zum Networken mit deutschen und malaysischen Playern der Sicherheitstechnikbranche runden das Programm ab.

Die Abreise der Teilnehmer aus Deutschland wird am 10. März stattfinden, der Rückflug wird am 17. März 2018 empfohlen.

Die Reise wird vom Referat Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie begleitet.

Die Reise richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben. Anmeldeschluss ist der 31. November 2017. Der Eigenanteil an der Geschäftsanbahnungsreise beträgt:

·         500 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 1 Mio. Euro Jahresumsatz
          und weniger als 10 Mitarbeitern,

·         750 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. Euro 
          Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern,

·         1.000 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder
          mehr als 500 Mitarbeitern.

Individuelle Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst.

Kontaktdaten für Interessensbekundungen und Rückfragen zur Reise:

Almut Weigel

06221 91571-13

weigel(at)ahpkg.de

 

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Weitere Informationen zum BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und den bisher von AHP International durchgeführten Projekten finden Sie hier.

 

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